Ja. Tolles Wort. Mein Experimentiertrieb hat mich heute mal dazu gebracht, den Glassfish Java EE Server zu installieren. Da es sich ja um _die_ Java EE Referenzimplementierung für Webapplikationen handelt, sollte es also für den angehenden Inschinör einen Blick wert sein. Um ihn mit normalen Userrechten zu steuern, empfiehlt es sich nicht die Version aus den Apt-Repos zu benutzen. Stattdessen gibts hier: https://glassfish.dev.java.net/public/downloadsindex.html die aktuelle Version zum Download.
Einfach ausführbar machen und starten.
Ratzfatz läuft der Server und begrüßt mich mit einer hübschen Adminkonsole:
Login
Applikationsverwaltung
Magische Menüpunkte (unzählig viele!), unter anderem JNDI (das könnte nützlich für uns werden…)
Zusammen mit dem Glasshfish-Plugin für Eclipse (findet ihr ganz einfach in den Server-Connectoren) ist es echt eine spaßige Kombination und vielleicht auch für manch einsamen und geplagten Windows-XP Tomcat-User mal einen Blick wert.
Nicht zuletzt durch Janas Blogeintrag bin wieder ein wenig sensibilisiert worden, wie sehr ich doch an die Dienste mit dem großen “G” vorndran gewöhnt bin. Also versuche ich mich nunmal mit ausmisten. Kann nicht schaden neue Ufer zu entdecken - und Monokultur ist nie gut.
Heute Teil 1: Google Reader ablösen.
Diesen Dienst übernimmt bei mir jetzt Rojo. Ist genauso einfach zu bedienen, hat ein hübsches Interfaces (mal Abwechslung zum Google-Weiß-Blau *hrr*) und man importiert mit einem Klick seine Feeds aus dem Google Reader per OPML exportieren, fertig.